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‘Wieso musste gerade sie hier bleiben, jetzt wo ich allein sein könnte mit ihr?’, seine Gedanken überschlugen sich, als die anderen auf unbestimmte Zeit davon spazierten. Nadin rutschte näher zu ihm hin, während das andere Mädchen ein Stück von ihm weg, auf der Wiese lag und in den klaren Nachthimmel starrte. Sein Blick wanderte, wie schon so oft an diesem Abend, zu ihrer Gestalt. Plötzlich legte jemand seine Arme um ihn. Er fuhr herum und sah Nadin in die Augen, sie hatte ihren Körper ganz nah an ihn geschmiegt. “Jetzt wo wir allein sind…”, sie machte eine Pause, doch schien das Mädchen in der Wiese weiterhin zu ignorieren. “… wollte ich dir sagen, wie unglaublich sexy ich dich find. Du bist einfach so…”, fuhr sie fort. Sie streichelte ihn als sie beendete: “… perfekt.” Als sie zum küssen ansetzte, stieß er das Mädchen von sich weg. Entgeistert starrte sie ihn an. “Was is los?” “Ich finde dich absolut abstoßend, du bist eine richtige Schlampe, eine Tussi und so dumm… auf so etwas steh ich es mir leider absolut nicht.”, schüttelte er sie grob ab. Ohne etwas zu sagen, verschwand sie daraufhin bleidigt in der Richtung in der Anderen. Nachdenklich sah er ihr nach, bis eine sanfte Stimme ihn unterbrach: “Wenn man unter den Sternen liegt und sie so lange ansieht, ist es egal wie viele um einen herum sind, man fühlt sich immer einsam.” Er drehte sich um und sah das Mädchen auf der Wiese an. Sie hatte die Augen geschlossen und dürfte über etwas nachdenken. ‘Wie oft habe ich mir schon das selbe Gedacht.’, dachte er. Er stand auf, ging zu ihr hinüber. Dann zögerte er kurz bevor er sich, neben ihr, auf die Knie fallen lies. ‘Dieser endlose unerfüllte Schmerz…’, echote es in seinem Kopf. Er beugte sich über sie und küsste sie vorsichtig. Alles in ihm wurde ruhig. Es zählte nur dieser atemberaubende Augenblick und das Gefühl ihr endlich so nahe zu sein. Doch erprupt schlug sie die Augen auf und wich vor ihm zurück. Ungläubig starrte sie ihn an. “Es,… ich, ich…”, schuldig stammelte er leise vor sich hin, bis er sich zusammen riss. “Ich finde dich unbeschreiblich schön.” Das Mädchen schlung ihre Arme um ihre Beine und sah ihn lange an, bevor sie antwortete: “Ich mag dich auch sehr, viel zu sehr. Aber ich weiß nicht ob ich das will.” In ihm zerbrach eine Welt. Er hatte nie daran gedacht, was wäre wenn sie ihn nicht möchte, wenn er alle verpatzen würde. Seine Gedanken schauckelten sich immer weiter auf bis sie abermals unterbrochen wurden. “Ich wollte dich nicht… ich mein, ich finde dich wirklich süß, aber das ist zu schnell.” Zuerst verwirrt und dann hoffnungsvoll sah er sie an. Er liebte ihren Anblick. Er lies sich die Momente des Kuss noch einmal durch den Kopf gehen. ‘Ihr wunderschöner Körper, der endlose Sternenhimmel, ihre kalten Lippen…’ Schweigend sah er sie noch kurz an, bevor er seinen Pullover auszog und ihn ihr reichte. “Nimm dir Zeit, aber bitte zieh ihn dir an. Du zitterst schon.” Sie saß ihn ihrem T-shirt vor ihm und ihre Arme zitterten, wenn der kalte Herbstwind sie berührte. Kopfschüttelt und lächelnd sah sie ihn an. “Ich vertrag ein bisschen Kälte schon, ich bins gewöhnt. Aber du wirst dir noch den Tod holen. Immerhin hast du jetzt auch nur ein T-shirt an.” Lächelnd sah er an sich herunter und stellte fest, das ihm jetzt schon eiskalt war. “Dann wärm dich wenigstens kurz auf. Bitte, du hast schon blaue Lippen.” Besorgnis lag nun ihm seinen Blick, der auf ihr ruhte. Nach einem kurzen “Ich kann gar keine blauen Lippen haben.” nahm sie den Pollover und striff sich ihn über. Wärmend vergrub sie die Hände in den Falten des Kleidungsstücks. Nachdenklich sah sie wieder dem klaren Nachthimmel entgegen und er folgte ihrem Blick.